Hauptsache bequem??

Schaut man z.B. bei VW auf die Produktseite, fragt man sich unweigerlich wo denn die Zweitürer geblieben sind. Früher als Basis-Modell, sind sie heute offensichtlich nichtmal gegen Aufpreis mehr zu bekommen. Für mich ein absolutes No-Go. Mal abgesehen davon, dass 1 Tür je Seite besser aussieht als 2 reingequetschte Miniluken, ist der Nutzen für für mich auch praktischer: hab ich beim Schulterblick nicht immer die B-Säule vor den Augen und beim Einsteigen öffnet sich eine schön grosses Luk. Ok, in engen Parklücken ist die lange Tür hinderlich, aber man kann nicht alles haben.

Hab ich den Blind-Spot Assistent nur deshalb, weil ein Schulterblick halt nichts mehr bringt?

Kein Cabrio, weder Golf noch Beetle mehr im Angebot. Wird der T-Roc das einzige „Cabrio“ werden? Alles der Bequemlichkeit halber…. ist ja so schön einfach so hoch einzusteigen. Das gilt auch für die Motoren/Getriebe Palette: 2.0 L Maschinen gibt es ausschliesslich mit DSG. Haben wir in unseren Firmenwagen auch, ich wollte sie nicht geschenkt haben.

Es wird nicht besser auf dem Automarkt wenn man noch selber fahren und denken möchte.

Diesel hurra!

Na super! Ist das Produkt (der Diesel) erst mal mit den richtigen Umwelt-Slogans  – belastet die Umwelt nicht durch weniger Verbrauch, der CO2 Ausstoss ist geringer als beim Benziner – an den Mann gebracht, ist er die Dreckschleuder der Nation und alles war gelogen. Nicht nur VW, nein alle haben sie Dreck am Stecken. Aber, hey, egal! ist doch verkauft. Soll der Kunde zusehen wie er damit zurechtkommt – kann ja ein neues Auto kaufen. DAS ist dann umweltgerecht und sauber. Ehrlich! Ab heute wird nicht mehr geschummelt. :read:

Ich frage mich nur wie die Umweltrichtlinien zustande kommen. Von staatlicher Seite will ja niemand von einer Mitwisserschaft / Beteiligung wissen. Nee, is klar.

Unterdessen will der Umweltbund seine Wichtigkeit untermauern und klagt man lustig die Dieselfahrverbote ein. Dass man nicht den Dickschiffen im Zweifelsfall die Einfuhr verbietet (nicht dass das was bringen würde) aber man will sich ja nicht selber bestrafen. :schlingel: Statt dessen enteignet man lieber den Dieselfahrer.  Wenn sich nun jeder dieser enteigneten Dieselfahrer einen 15 Jahre alten Benziner (grüne Plakette) für 1500,- € als Ersatzwagen kaufen würde, was würde die die Luft sauber werden!

Ach, ich glaub´ ich hatte das nicht richtig verstanden: die sollen ja Elektromobile kaufen. Die Ökobilanz ist da ja auch viiieel besser. Wir lassen im Kongo produzieren, lassen den ganzen Abfall und Dreck dort, leisten gleichzeitig Entwicklungshilfe und sind wieder die Guten.  Wir bauen dann ein paar saubere Atomkraftwerke, denn der Strom muss ja irgendwoher kommen und alles ist wieder gut.

Ich für meinen Teil, werde meine beiden Diesel fahren, bis sie auseinanderfallen. Und wenn eine Stadt für Diesel gesperrt wird, na dann werde ich diese Stadt halt meiden und meine Einkäufe übers Netz tätigen. Finde ich nicht gut, aber was soll man machen?

-jawoll-

Fahrerassistenzsysteme

09.03.2018

Nun, zu den Assistenzsystemen hab´ ich ja eine ganz besondere Zuneigung. Vielleicht verstehe ich es auch einfach nur nicht. Es fing ja noch recht harmlos an: der Regensensor. Von der Idee her nicht schlecht,  wenn er nur funktioniert hätte. Also: Sensor-Relais raus, Standard Relais rein und das 4-Stufenintervall tut seinen Dienst. Das war Mitte  2004.

Heute, 2018, funktioniert der Regensensor keinen Deut besser. :blink:

Dann, die elektronische Feststellbremse. Irgendeinen Sinn wird sie haben, man gewöhnt sich auch nach und nach dran aber ich bin froh über die Handbremse in meinem Golf VI.

Auch bleibt mir schleierhaft, warum über das Radiodisplay die gerade durchgeführten Aktionen an Klima & Lüftung nochmal optisch ange-zeigt werden müssen oder warum mir in der Tachoanzeige signalisiert wird, dass mein Radio ausgeschaltet ist? Normalerweise höre ich ob mein Radio an ist oder nicht. Und wenn ich so senil bin, dass ich vergessen habe welchen Knopf ich soeben betätigt habe, dann sollte ich nicht mehr Auto  fahren. Zum Glück lässt sich der Unsinn auch ausprogrammieren.

Dann war ich in der letzten Woche mit einem Firmenwagen unter-wegs, ausgestattet mit allem was man heute so hat. Der aktivierte Abstandssensor reduzierte in der Baustelle selbstätig die Geschwindigkeit und ich merkte irgendwann dass ich immer unaufmerksamer wurde weil die Kiste ja alles selber machte.  :mellow:

Nein Danke, das macht doch keinen Spass mehr. Da werde meine FZGe gut pflegen und in Stand halten um nicht in die Verlegenheit zu kommen etwas Neues kaufen zu müssen. Und im Fall des Falles muss halt was Altes her.  :1a:

Fortschrittliches Design?

03.04.2018

Heute will ich mich mal zum Design der „Infotainments“ auslassen. Ob man Touch-Screens nun mag oder nicht soll hier keine Rolle spielen, er ist mittlerweile Standard. Mir geht es mehr um die Beschaffenheit der Oberfläche: ist der Touch-Screen im Golf VI noch mattiert, so erscheint im Golf VII die gesamte Fläche in Hochglanz. Solange niemand den Bildschirm berührt ist das ja schön und gut, aber wie gesagt: es ist ein Touch-Screen und berühren ist nicht nur erwünscht sondern Voraussetzung. Die Folge: Fingerpatscher auf der Oberfläche.

Richtig eklig wird das dann bei Pool-FZGen aus dem Firmenfuhrpark.  :kotz:

Wer sich so etwas ausdenkt, hat vermutlich jemanden der ständig hinter ihm herputzt.

Dagegen die mattierte Oberfläche des Golf VI: wenn da mal Abdrücke zu sehen sind, wird´s auch Zeit zum Saubermachen. Und die Funktion ist auch gegeben. Alles gut also sollte man meinen, aber offensichtlich nicht….  :un: