Cabriodach zum Öffnen Massstab 1:87

Die Einzelteile des Modells der Fa. Herpa.

Der silberfarbene Prototyp wurde hier ersteinmal um sein „festes“, abgesenktes Verdeck erleichtert.

So  kann die Karosse gescannt werden, damit Datenmaterial vorliegt. Schliesslich soll das Verdeck ähnlich dem des Originals zu öffnen sein und die Kinematik dafür muss ich schon auf dem Rechner machen.

Gescannte und für CAD aufbereitete Daten. Die Bereiche, die für die Konstruktion besonders relevant sind, wurden neu reinkonstruiert damit saubere CAD Daten vorliegen.
Die Aussenflächen des Verdecks habe ich nach Vorlage der Prospekt-zeichnungen erst in 2D… … dann in 3D generiert.

Jetzt können die Untersuchungen zur Auslegung der Kinematik beginnen.

So, das Kinematikkonzept steht und die Auslegung der Einzelteile hat begonnen.
Beginnend mit den 3 Dachlenkern, die z.Zt. noch Kollisionen im Bewegungsablauf aufweisen.
Die Herstellung der Bauteile wird das nächste Thema. Für einen 3D Druck sind die Bauteile zu filigran bzw. die Drucker weisen nicht die erforderliche Auflösung auf.
Vielleicht ist Sintern hier die bessere Alternative.
Ganz bündig mit der Karosserie absenken liess sich nicht umsetzen, aber ich denke es ist akzeptabel. Der Verdeckkasten ist soweit auch fertig. Er soll als komplette Moduleinheit mit Verdeck einfach in das vorbereitete Modell eingesetzt werden und fertig.
Die Grob-Konstruktion ist fertig, jetzt kommt die Detaillierung. Anpassung an FZG Konturen, Dachschalen oder Spriegel für die Stoffbespannung, Gestaltung der Stofflosen etc.
Alles neu macht… die Detaillierung. Der komplette Verdeckstraak musste neu ausgelegt werden. Der nach der Zeichnung erstellte Datensatz war in Y zu breit um in die Karosse einzutauchen. Und immer wieder eine Modifizierung der Drehpunkte der Kinematik. Doch so allmählich sind nahezu alle Kollisionen bereinigt.
Bleibt noch die Anbindung der Stofflosen. Das Prinzip ist schon klar, nur wie umsetzen in dem Massstab?
Södele… die Konstruktion ist kollisionsfrei    :1a:Als  Zugeständnis musste das hintere Rad deutlich schmaler werden. Und das Konzept Stofflose, das mir vorschwebte, lässt sich mangels Platz nicht umsetzen.
Werde jetzt erst mal 2 Prototypen anfertigen lassen und damit herumbasteln.

Kinematikablauf

Prototypen

Prototyp 1 

Der erste Satz der Prototypen ist misslungen. Die Wandstärken um die Achsbohrungen waren doch zu dünn :wacko:

Hergestellt auf einem Polyjet 3D-Drucker mit UV-Licht Aushärtung. Die Stützgeometrie wird per Lösemittel ausgelöst.

Prototyp 2 

Alle Geometrien sind ausgebildet. Nicht schlecht für einen Drucker. Hätte ich nicht erwartet. :1a:

Jetzt wird sich zeigen wie stabil das Material ist.

Dachrahmen 1 Dachrahmen 2
Dachrahmen 3 Verdeckkasten
Zusammenbau
Im Zusammenbau zeigte sich dann allerdings, dass das Material den Belastungen der Bewegungen nicht gewachsen ist. Als Achsen hatte ich 0,4mm Bohrer verwendet.
Schliesslich blieb mir keine andere Möglichkeit als alles miteinander in halb-geöffnetem Zustand zu verkleben.

Hier wir gerade der Stoff aufgezogen. Wenn alles getrocknet ist, wird das Heckfenster eingeschnitten.

Scheibe ist verbaut..
später mehr…

geöffnete Tür

An dem Prototyp habe ich mal versucht eine Tür offen darzustellen. Das Ausschneiden per cutter ist ne heikle Sache, ist hier auch schief gegangen. Und den Spiegel auf die Tür zu kleben erfordert viiieel Geduld. Aber sonst machbar.
Türausschnitt am Original Modell Türverkleidung ausgeschnitten

später mehr…

 

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